• Heidi Hell

Wer gesund essen will, sollte beizeiten damit anfangen – zumindest am Vorabend!

Was nicht heißt, dass “gesundes Essen” zeitintensiver ist als “ungesundes”. Oft ist das Gegenteil der Fall, behaupte ich. Zwei Beispiele: Gedämpftes, gewürztes Gemüse vs. mit Soße und Käse überbacken, Fleisch natur gebraten vs. paniert und frittiert. Zeit als Kriterium für gesundheits- oder krankheitsförderndes Verhalten ist eher philosophisch zu betrachten. Wenn mir “gesunde Ernährung” einige Lebensjahre mehr beschert, was möchte ich in der gewonnenen Zeit tun? Sie mit Kochen verbringen? Oder damit, mich darüber zu informieren, was die neuen Handys alles können?

Wenn Kochen Spaß macht, will man viel Zeit damit verbringen!


Dennoch braucht gesundes Essen eine gewisse Zeitplanung, an die man sich vielleicht erst gewöhnen muss. Hülsenfrüchte sind da so ein Thema. Wer keinen Vorrat an Dosen anhäufen möchte, hat die platzsparenden getrockneten Bohnen und Linsen im Haus. Die aber über Nacht eingeweicht werden müssen, um in absehbarer Zeit ein essbaress Ergebnis zu liefern.

Hier schlummern Adzukibohnen, Kichererbsen und Käferbohnen nach 12 Stunden im Wasserbad.


Mein Tipp: Gekochte Kichererbsen-, Bohnen- oder Linsen, auch als Püree überstehen locker ein paar Tage im Kühlschrank. Das ist ja auch bei gekauftem Hummus oder Bohnenaufstrich so. Also gleich am Vorabend die Hülsenfrüchte in Wasser einweichen und am nächsten Tag kochen. Ich erledige das am liebsten im Druckkochtopf nur mit Wasser. Gewürze und Salz kommen erst dann dazu, wenn ich weiß, was daraus werden soll: Dal, Hummus, Suppe oder vielleicht Bohnen-Brownies?

Wer es gestern abend verabsäumt hat, seine Hülsenfrüchte ins Bad zu legen, der sei beruhigt. “Gesunde Ernährung” beginnt auch heute Abend! 😉

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