• Heidi Hell

“Nie wieder krank”-Curry mit Hirse

Das ist kein Versprechen, nur so eine Idee. Eine Neuorientierung in der Krise, eine Erinnerung daran, was wir alle lange schon wissen. Gesundheit ist nichts, was uns jemand “geben” kann. Wir selbst können uns gesund halten. Essen, Bewegung, gute Gedanken wehren tagtäglich krankmachende Einflüsse ab, beherrschen entzündliche Prozesse, neutralisieren Gifte und vieles mehr. Kräuter und Gewürze, Obst und Gemüse, Getreide und Wasser sind die Heiler am Teller. Lass Nahrung deine Medizin sein und eine gute Mahlzeit die Quelle deiner Gesundheit.

Süßkartoffel-Curry mit Hirse für 4 Personen

Zutaten: 2 EL Öl 2 große Zwiebeln 250 g Süßkartoffeln 250 g Kürbis 1 TL gemahlener Kreuzkümmel, 1 TL Ras el Hanout, 1 TL Salz 1/2 TL Paprikapulver, 1/2 TL Kurkumapulver 1 TL geriebener Ingwer, 1 TL geriebener Knoblauch, 1/2 geriebene Birne 200 g gekochte Kichererbsen 500 ml passierte Tomaten 400 ml Wasser + 1-2 EL Kokosnussmus (oder 200 ml Kokosnussmilch + 200 ml Wasser) Saft und Abrieb einer halben Zitrone (nach Geschmack auch mehr Zitronensaft)

400 g Hirse

Zubereitung: Hirse in einem Sieb waschen, mit der doppelten Wassermenge zustellen und salzen. Aufkochen lassen und auf kleiner Hitze in ca. 20 min. ausquellen lassen.

Gemüse vorbereiten: Zwiebel schälen und würfelig schneiden. Kürbis und Süßkartoffeln schälen und in 2 cm große Würfel schneiden. Birne waschen und entkernen.

Zwiebel in 2 EL Öl in einem Topf bei mittlerer Hitze hell anrösten, die Kürbis- und Süßkartoffelwürfel dazugeben, nach einigen Minuten die Gewürze dazugeben und mitrösten, Ingwer, Knoblauch, Zitronenschale und Birne reiben und dazugeben. Kichererbsen ebenso dazugeben. Mit den Passierten Tomaten und Wasser aufgießen, Kokosnussmus und ca. die Hälfte des Zitronensafts unterrühren. Deckel schließen und ca. 20 min. bei mittlerer Hitze auf geringer Stufe leicht köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Nun am besten noch ca. 30 Minuten durchziehen lassen. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken und mit gekochter Hirse servieren.

Dazu passt ein Löffel Gemüse-Pickles für mehr Schärfe, Linsencracker (Rezept folgt!), Blattsalate, Gurken-Rajta, marinierte Oliven…

Zum Schluss bleibt noch eine Frage: Wenn Gesundheit etwas ist, das wir uns selbst geben, wofür wir selbst sorgen können? Wie kann dann Krankheit etwas sein, das uns jemand weiter”geben” kann?

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