• Heidi Hell

Schwäbische Springerle

Ein Backbuch begleitet mich seit meiner Kindheit, genauso wie das “Handgeschriebene” meiner Mutter. Als Jugendliche habe ich schon einiges daraus gebacken, die Badener Chräbeli zum Beispiel und auch meine Lieblingstorte – die Altwiener Schokoladentorte –  habe ich hier gefunden. Die ist noch nicht am Blog, wird aber bald hier landen!

Auch für Springerle und Spekulatius gibt es Rezepte in diesem Kochbuch. Die dazugehörigen Holzmodeln waren im Buch abgebildet, ich konnte jedoch nichts damit anfangen, da wir so etwas zuhause nicht besaßen. Das Haushaltswarengeschäft führte so etwas nicht und Internethandel war noch nicht erfunden.

20 Jahre später gibt es das Buch immer noch (sowohl im Elternhaus als auch im Buchhandel) und dank Onlinehandel bin ich nun auch stolze Besitzerin dieser Springerleformen. An solchen feinen Schnitzereien kann ich mich kaum sattsehen. Dementsprechend schwer war es auch, aus dem großen Angebot diese 6 Formen auszuwählen. Die Herstellung ist ein wenig knifflig, die ungebackenen Kekse warten über Nacht auf das Backen. Dafür bekommen sie dann die “Füßchen”, die man von den Macarons kennt.

Schwäbische Springerle

Zutaten: 250 g Staubzucker 2 Eier 250 g Mehl 1 EL Kirschwasser 1 Msp. Hirschhornsalz

Anis

Zubereitung: Backblech mit Papier auslegen, Anissamen darauf streuen. Eier mit dem Zucker und Kirschwasser schaumig rühren. Das gesiebte Mehl unter die Schaummasse rühren. Teig durchkneten und 1 cm dick ausrollen.



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